Studienprogramm Freie Kunst

Das Profil des Studienprogramms Freie Kunst an der Freien Akademie der bildenden Künste (fadbk) ist vergleichbar mit einem traditionellen Atelierstudium für Freie Kunst an staatlichen Kunstakademien.

Der Schwerpunkt der Lehre liegt in den freien Künstlerklassen, deren Lehrende einem ganzheitlichen und offenen Kunstverständnis und einem Lehrverständnis auf Hochschulniveau verpflichtet sind. Das Studium bietet Schwerpunkte in den Fachbereichen:

Die Lehre in den Künstlerklassen wird durch handwerklich-technische Kurse, durch ein kunstwissenschaftliches Begleitstudium sowie Veranstaltungen zur Professionalisierung flankiert und ergänzt.

Es hat eine Regelstudienzeit von acht Semestern und gliedert sich in ein zweisemestriges Grundstudienprogramm, welches mit einer Zwischenprüfung abschließt, und ein sechssemestriges Hauptstudienprogramm, welches mit einer Abschlusspräsentation und Prüfung endet. Bei einem erfolgreichen Abschluss wird der Akademiebrief der fadbk vergeben. Bei hervorragenden künstlerischen Leistungen kann darüber hinaus der Meisterschülertitel der fadbk verliehen werden.

Aus politisch-organisatorischen Gründen kann das Studium nicht staatlich anerkannt werden. Bei dem Akademiebrief handelt es sich daher nicht um ein staatlich anerkanntes Diplom oder um einen staatlich anerkannten Hochschulgrad.

Das komplette Vorlesungsverzeichnis der fadbk für das kommende Sommersemester 2017 steht hier zum Download bereit (PDF, 9.0 MB). Das Vorlesungsverzeichnis vom Wintersemester 2016/17 können Sie hier einsehen (PDF, 2.5 MB).

Die Ziele des Studiums an der Freien Akademie der bildenden Künste sind:

  • die Studierenden zu befähigen, ihre ureigenen imaginativ-künstlerischen und intellektuellen Fähigkeiten und Ressourcen zu entwickeln.
  • den Studierenden einen hohen technisch-künstlerischen Standard und ein ganzheitliches und tiefes Verständnis des künstlerischen Prozesses zu vermitteln.
  • die Studierenden in ihrer künstlerischen Unabhängigkeit und Freiheit zu stärken und sie zur Entwicklung einer selbstkritischen, selbstverantwortlichen und sozialen Individualität anzuregen.
  • die Studierenden durch die Auseinandersetzung mit einem weiten philosophischen, kunsttheoretischen, historischen und sozioökonomischen Kontext von Kunst und Kultur zu einem kritischen und kreativen Denken zu bringen.
  • den Studierenden die Entwicklung und Kultivierung hoher Standards an künstlerischer Artikulationsfähigkeit zu ermöglichen, gepaart mit der Fähigkeit, künstlerische Konzepte zu erarbeiten, diese in Wort und Schrift adäquat zu kommunizieren und die hierfür notwendigen Informationen effizient zu sammeln und zu verwerten.
  • die Studierenden dazu zu ermuntern, sich mit Neugier, Forscherdrang und künstlerischer Imaginationskraft sowohl formal-technischer wie konzeptuell künstlerischer Problemstellungen anzunehmen, um so ihre Erfahrungen in der professionellen künstlerischen Praxis zu sammeln und sich in einem weiteren kulturellen Kontext, in einem freien oder angewandten künstlerischen Beruf zu behaupten.

Interesse geweckt?

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