Bildhauerei/Plastik

Das Studienprogramm mit dem Schwerpunkt Bildhauerei/Plastik ist geprägt durch die künstlerische Arbeit in den Künstlerklassen, enthält jedoch besonders im ersten Studienjahr spezielle, fachbezogene Grundlagenseminare zu bestimmten plastischen Werkstoffen und Techniken.

Bildhauerei/Plastik

Dozent:
Siegbert Altmiks
Kosten:
1080,- Euro
Anrechnung SFK:
Künstlerklasse
Kennnummer:
SFK-BP-1
Unterrichtseinheiten:
60
Kosten mit Vertrag:
720,- Euro

Veranstaltungszeiten:

Samstag: 10.00 – 17.00 Uhr
Sonntag: 10.00 – 16.15 Uhr
16.05., 17.05., 13.06., 14.06., 11.07., 12.07., 01.08., 02.08.2020

Lernziele/Inhalte

Ein grundsätzliches Spezifikum der Bildhauerei ist die körperhafte und körpernahe Auseinandersetzung mit Raum und Umraum. Diskurse in Theorie und Praxis sollen zur Gegenüberstellung und Begegnung unter anderem auch des eigenen ‚Körpers im Raum‘ mit dem Umraum auffordern und für einen künstlerischen Dialog sensibilisieren. Neben der Entwicklung der eigenen authentischen und autonomen Künstlerposition befasst sich der Studienschwerpunkt Bildhauerei mit verschiedensten Bereichen dreidimensionaler und konzeptioneller künstlerischer Arbeit. Als eine der ältesten Bildenden Künste in der Kulturgeschichte begreift Bildhauerei neben einer klassisch technischen Materialbearbeitung genauso die Berücksichtigung moderner greifbarer Stoffe, sowie die künstlerisch intellektuelle Auseinandersetzung mit in Räumen sich manifestierenden Ereignissen. Hier werden Körper selbst im gesellschaftlichen und öffentlichen Umfeld zur Schnittstelle interdisziplinärer Herangehensweise und einer neuen Betrachtung. Im Verlauf des Studiums gilt es demnach ein persönliches Verständnis für jene sensiblen Berührungspunkte zu entwickeln und eine selbstständige künstlerische Weiterentwicklung anzustreben.

Kolloquien zu den eigenen Arbeiten und Exkursionen zu fachbezogenen Ausstellungen bilden ein weiteres Fundament und somit eine wesentliche Basis in der Ausbildung eigener künstlerischer Fragen und Prozesse.

Benötigtes Material

  • Eigene gestalterische Arbeiten
  • Texte, Entwürfe, Modelle, Skizzen, etc.

Bildhauerei, interdisziplinäres Arbeiten, Kolloquien und Ausstellungsexkursionen

Dozentin:
Nicola Schrudde
Kosten:
1080,- Euro
Anrechnung SFK:
Künstlerklasse
Kennnummer:
SFK-BP-2
Unterrichtseinheiten:
60
Kosten mit Vertrag:
720,-Euro

Veranstaltungszeiten:

Samstag: 10.00 – 17.00 Uhr
Sonntag: 10.00 – 16.15 Uhr
04.04., 05.04., 09.05., 10.05., 06.06., 07.06., 27.06., 28.06.2020

Lernziele

Die Teilnehmer lernen:

  • eine Vielfalt künstlerischer Disziplinen mit ihren jeweiligen Möglichkeiten kennen
  • verschiedene Ansätze der künstlerischen Arbeit zu reflektieren und sich darüber sprachlich auszutauschen
  • Methoden, die eigenen Arbeiten zu beurteilen und weiter zu denken
  • künstlerische Mittel angemessen einzusetzen
  • den kunsthistorischen Kontext der eigenen künstlerischen Auseinandersetzung zu ermitteln (in der Kunstgeschichte und/oder in aktuellen Strömungen)
  • eine eigenständige künstlerische Position zu entwickeln

Inhalte

Sich zwischen Disziplinen zu bewegen, ist gängige Praxis in der zeitgenössischen Kunst. In Nicola Schruddes Klasse wird in allen künstlerischen Disziplinen gearbeitet: Bildhauerei, Objektkunst, Malerei, Performance, Video, Rauminstallation, Fotografie, Konzeptkunst, usw.

Jede Kunstform hat ihre eigenen Gesetzmäßigkeiten und damit auch ganz eigene Möglichkeiten, die sich aber in der Essenz aufeinander beziehen lassen; nicht zuletzt auch, weil alle Kunstformen faktisch Raum in Anspruch nehmen, um als Ereignis wahrnehmbar zu werden.

Im Zentrum der Veranstaltung stehen Kolloquien über die Arbeiten der Teilnehmer. Die Auseinandersetzung in der Klasse vor dem Hintergrund der Vielfalt künstlerischer Erfahrungen und Anliegen schärft den Blick, hilft die Mittel immer präzisier einzusetzen und sich eine eigenständige künstlerische Position zu erarbeiten. In den Gesprächen werden die Arbeitsergebnisse bezüglich ihrer Potenziale reflektiert; künstlerisches Experiment und/oder Durchgearbeitetes – alles, was zur Diskussion in das Kolloquium eingebracht wird, ist erlaubt.

Bei Bedarf werden für die jüngeren Semester gemeinsam oder in Einzelgesprächen Arbeitsthemen entwickelt; die höheren Semester werden auch an Problemstellungen der Professionalisierung herangeführt.
Exkursionen zu Ausstellungen gehören zum Klassenalltag, schaffen Kontext und vertiefen die Einsicht in künstlerische Fragestellungen und Prozesse.

Benötigtes Material

Um ein effektives Arbeiten zu ermöglichen, sind Klassenmitglieder und Gäste gebeten, bereits am jeweiligen Samstag ihre künstlerischen Arbeiten mitzubringen, die besprochen werden sollen. Die Kosten für die Herstellung der künstlerischen Arbeiten sowie Fahrten und Eintrittskarten bei Exkursionen tragen die Teilnehmer selbst.

Die künstlerische Arbeit in den Künstlerklassen wird unterstützt und ergänzt durch Werkstattkurse. Die kunstwissenschaftlichen Vorlesungen dienen der theoretischen Fundierung und Ergänzung der praktischen künstlerischen Arbeit und sind für alle Studierenden verbindlicher Bestandteil des Studiums. Veranstaltungen zu Management und Professionalisierung runden das Angebot ab.

Das umfangreiche und breitgefächerte Kursangebot aus dem Sie wählen können finden Sie im Bereich Fortbildung Kunst und Technik.

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