Lehrerfortbildungen

Seit dem Sommersemester 2017 bietet die fadbk Fortbildungen für Lehrerinnen und Lehrer der Oberstufe im Fachbereich Kunst an. Gerne stellen wir Ihnen unser aktuelles Kursangebot für das Wintersemester 2020/21 vor, das an die Vorgaben der Abiturthemen 2023 angelehnt ist.

Wir bieten kunstwissenschaftliche Vorlesungen und praktische Seminare zu folgenden Künstler*innen an: Max Ernst, Francisco de Goya, Hannah Höch, Rebecca Horn, Edvard Munch, Thomas Struth

Unseren Flyer zum Angebot der Lehrerfortbildung können Sie hier herunterladen.

Hinweise zum Umgang mit Corona:
Aufgrund der Verlängerung des Lockdowns bis zum 7. März 2021 und der aktuellen Corona-Schutzverordnung ist es uns untersagt, Veranstaltungen in Präsenz durchzuführen.

Deshalb müssen wir alle unsere Seminare, die unter der Rubrik „Praktische Seminare“ angeboten werden, leider absagen. Wir bedauern diese Entscheidung sehr und hoffen auf Ihr Verständnis. Alle theoretischen Kurse finden weiterhin als Online-Seminare statt.

Das Angebot der Lehrerfortbildungen unterteilt sich in kunstwissenschaftliche Vorlesungen und in praktische Seminare:

Kunstwissenschaftliche Vorlesungen

Strategien der Bildentstehung in individuellen und gesellschaftlichen Kontexten bei Max Ernst

Als Zeitgenosse und Künstler erlebt „minimax-dadamax“ (1919) oder „Schnabelmax“ (1953) alle Höhen und Tiefen des 20. Jahrhunderts: Kriegsdienst im Ersten Weltkrieg, Exil in Frankreich, Vertreibung in die USA, Rückkehr nach Europa. So wie Max Ernst die intellektuellen und künstlerischen Diskurse dieser bewegten Zeit in sich aufnahm und sich als Maler und Bildhauer mit ihnen – auch im Austausch mit anderen, die Epoche des Expressionismus und Surrealismus prägenden Künstlerpersönlichkeiten – auseinandersetzte, beeinflusste er die Kunst nachhaltig. Von dem Moment an, als Max Ernst 1919 das Collage-Prinzip benutzt, modifiziert, erweitert und in Malerei übersetzt, beginnt er in immer neuen Ansätzen, die Kunst zu verändern. Nicht individualschöpferische Erfindung und Realisation bestimmen für ihn den künstlerischen Prozess, sondern Auswahl und Bearbeitung von vorhandenen Bildern und Strukturen. Auf dieser Basis entwickelt und praktiziert er die Durchreibetechnik der Frottage, die Grattage, die Décalcomanie samt komplizierter Mischverfahren – halbautomatische Techniken, mit denen er den „Mechanismus der Inspiration“ aufspürt. Das Charakteristikum seiner Werke ist, dass sie ihren technischen Werdegang nicht verbergen.

Die Fortbildung vermittelt biografisches und kulturwissenschaftliches Wissen, einen Einblick in das jeweilige künstlerische Werk und gibt praktische Anregungen, wie man sich beispielhaften Werken inhaltlich und interpretatorisch nähern kann.

Termin: 15.01.2021 | 10-17 Uhr abgesagt

Dozentin: Heike Ising-Alms

Kursgebühr: 70 Euro

Die Konstruktion von Wirklichkeit in den Werken von Thomas Struth

Thomas Struth, als Fotograf in der Düsseldorfer Fotoschule von Bernd und Hilla Becher beeinflusst, ist bekannt für seine über Jahre entstehenden Werkgruppen. Hierbei widmet sich der Künstler einem Thema, indem er ein Motiv in formal ähnlich bleibender Anlage so variiert, dass das zugrunde liegende Konzept sowie die spezifische Differenz sichtbar werden. Aufnahmen von Straßen und Plätzen internationaler Städte fordern in der Serie Unbewusste Orte zum vergleichenden Sehen heraus. Die Porträts von Familien zeigen die Beziehung zwischen Individuum und Gemeinschaft in unterschiedlichen Kulturen. Landschaften, z. B. der Serie Löwenzahnzimmer, und technische Anlagen werden zumeist menschenleer aufgenommen, führen uns dennoch die vom Menschen geprägte Welt vor Augen, gekennzeichnet von Kultivierung und Urbanisierung, Technisierung und Globalisierung. Die Gruppe der Museumsbilder wie Museo del Prado, zugleich Betrachtende und Betrachtetes erfassend, thematisieren Prozesse der Kunstrezeption auf einer Metaebene. Bildwelten und Weltbilder sind Gegenstand dieser künstlerischen Reflexion, die Sehgewohnheiten und Vorstellungen als Modelle des Wirklichen präsentiert und in Frage stellt.

Die Fortbildung führt in die künstlerische Position Thomas Struths innerhalb der zeitgenössischen Fotografie vor dem Hintergrund von Foto- und Medientheorie ein. Die Beziehung zwischen Bild und Welt sowie die Strategien zur Konstruktion von Wirklichkeit werden anhand exemplarischer Werke analysiert.

Termine: 11.02.2021 | 10-17 Uhr

Dozentin: Dr. Marina Linares

Kursgebühr: 70 Euro

Körper und Raum im grafischen und plastischen Werk von Rebecca Horn (AUSGEBUCHT)

Vertreten in namhaften Ausstellungen und ausgezeichnet mit dem Kunstpreis Praemium Imperiale, gehört Rebecca Horn zu den international bekannten Künstler*innen, die seit den Anfängen ihres Schaffens vor fünf Jahrzehnten gattungsauflösende und medienverschmelzende Positionen entwickelt haben. Zu den Ausdrucksformen der Bildkunst wie Zeichnung, Skulptur, kinetisches Objekt, Installation und Performance kommen bei ihr Video, Text, Bühnenproduktion sowie Licht- und Klanginstallation hinzu.

So wie die Performance den Körper als Koinzidenz von Künstler*in und Werk, von Gestaltendem, Handelndem und Empfindendem ins Werk setzt und eine Verbindung von Raum- und Zeitkunst herstellt, betont Horn das Körperliche in ihrer Kunst, zeigt Bewegungen und Berührungen, zeigt eine poetische Bildsprache, die Materialität und Medialität einbezieht. Ihre Grafik und Plastik wird so Teil eines Gesamtwerks, das existenzielle Motive und Themen aufgreift und umkreist, gestaltet und verwandelt.

Das Seminar gibt einen kunsthistorischen Überblick über das Gesamtwerk der Künstlerin und erklärt ihr grafisches und plastisches Œuvre in seiner Verbundenheit mit performativen und installativen Konzepten. Der offene Werkbegriff wird vor dem Hintergrund postmoderner Entwicklungen seit den 1960er Jahren, insbesondere der Performance, deutlich gemacht und das Spezifische der jeweiligen Gattungsverschmelzung reflektiert.

Termin:  26.02. oder 05.03.2021, jeweils 10-17 Uhr

Dozentin: Dr. Marina Linares

Kursgebühr: 70 Euro

Strategien der Bildentstehung in individuellen und gesellschaftlichen Kontexten bei Hannah Höch (Online)

Hannah Höch ist die einzige Frau in der turbulenten Berliner Dadaisten-Szene, begründet von Raoul Hausmann, mit dem sie in einer neurotischen Beziehung lebt und der sie als Dadaistin nicht anerkennt. Sie behauptet ihre Eigenständigkeit und beschäftigt sich intensiv mit der Collage. Ab 1919 schafft sie mit zusammengesetzten Foto- und Textfragmenten aus Berliner Zeitschriften ironisch-zeitkritische Fotomontagen, die zugleich ein sozialkritisches Kaleidoskop der Zwischenkriegszeit darstellen. Aus dieser Zeit stammen die Assemblagen aus vorgefundenen Objekten, die sie zum Teil auch als Gemeinschaftsarbeiten mit ihren Freunden Schwitters und Arp schafft. Bis 1933 entstehen „Symbolische Landschaften“. Nach der Trennung von Hausmann lebt sie eine Weile mit der Holländerin Til Brugmann zusammen. 1929 kehrt Höch nach Deutschland zurück und ist erschüttert über den wachsenden Einfluss der nationalsozialistischen Bewegung. Im nationalsozialistischen Deutschland lebt sie unauffällig in innerer Emigration. Nach dem Krieg wird ihr in bitterer Armut auf Anregung von Arp ein Ehrensold der Stadt Berlin bewilligt.

Die Fortbildung vermittelt biografisches und kulturwissenschaftliches Wissen, einen Einblick in das jeweilige künstlerische Werk und gibt praktische Anregungen, wie man sich beispielhaften Werken inhaltlich und interpretatorisch nähern kann.

Termin: 12.02.2021 | 10-17 Uhr (Online)

Dozentin: Heike Ising-Alms

Kursgebühr: 70 Euro

Die Konstruktion von Wirklichkeit in den Werken von Francisco de Goya

Francisco de Goya ist ein neuer Typus von Künstler – ein „bitteres und trauriges Genie“ (Félicien Fagus) – in einer Zeit, die von den freiheitlichen Idealen der Französischen Revolution geprägt ist. Der Übergang von der feudalen Ständegesellschaft zur bürgerlichen Klassengesellschaft findet seine Entsprechung in der künstlerischen Haltung und im Werk des liberalen Künstlers: seine Lebensstationen sind die des monarchistischen Hofmalers, Zeitzeuge der Napoleonischen Herrschaft über Europa, aber auch die des künstlerische wie politische Distanz überwindenden Anklägers von Inquisition, Krieg und Folter in der nachnapoleonischen Restauration. Sein künstlerischer Blickwinkel wird auch durch einen Schicksalsschlag beeinflusst. Nach einem Schlaganfall 1792 ändert sich Goyas Leben drastisch. Er wird taub und entwickelt, bedingt durch eine veränderte Sinneswahrnehmung, eine Perspektive der Verinnerlichung, ohne Rücksichtnahme auf gesellschaftliche Konventionen. In seinen Werken spiegelt sich diese Haltung in Verbindung mit seiner Vorstellungskraft wider und er bringt Ironie, das Groteske und Obszönität in die Kunst: Er „geht den Leichen zu Leibe und den Grausamkeiten auf den Grund“.

Die Fortbildung vermittelt biografisches und kulturwissenschaftliches Wissen, einen Einblick in das jeweilige künstlerische Werk und gibt praktische Anregungen, wie man sich beispielhaften Werken inhaltlich und interpretatorisch nähern kann.

Termin: 18.02.2021 | 10-17 Uhr

Dozentin: Heike Ising-Alms

Kursgebühr: 70 Euro

Die Konstruktion von Wirklichkeit in den Werken von Edvard Munch

Eine demaskierende Menschensicht prägt das malerische und grafische Werk von Edvard Munch, es schöpft aus seiner individuellen Biographie. Traumatische Erlebnisse wie der Tod von Mutter und Schwester setzt er in eine einzigartige Symbolik von hoher emotionaler Intensität um. Sein berühmtestes Bild „Der Schrei“ gilt als eine Ikone der Moderne. Obwohl es für Generationen zu einem universellen Symbol menschlicher Angst geworden ist, stellt es eine zutiefst persönliche Antwort auf Munchs Herkunft, Erfahrung und psychische Instabilität als junger Künstler dar. Rebellisch und hungrig nach neuen Erfahrungen, lehnt er seine strenge pietistische Erziehung ab, um einen unkonventionellen Lebensstil zu verfolgen. Er bereist Europa und zieht künstlerische Inspiration aus den Bohème-Kreisen sowie seinen leidenschaftlichen Liebesbeziehungen in den Städten Oslo, Berlin und Paris. Sein Hauptwerk ist der Lebensfries, den er in einem 1918 veröffentlichten Text als „eine Dichtung über Leben, Liebe und Tod“ beschreibt. Wie andere Maler im frühen 20. Jahrhundert benutzt Munch die Fotografie. Wie besessen malt er Selbstporträts. In den dreißiger Jahren leidet er an einer Augenkrankheit und schafft Arbeiten, die die Auswirkungen seines degenerierenden Anblicks darstellen. Anerkennung als Künstler, Ruhm und Wohlstand wachsen in einem sich schnell wandelnden Europa stetig, er zieht sich jedoch in die selbstgewählte Einsamkeit inmitten seiner Bilder im norwegischen Christiania zurück. Dort bleibt er auch von den Diffamierungen im nationalsozialistischen Deutschland als „entarteter“ Künstler unbehelligt. In den letzten Jahren muten seine Bilder lebensbejahender an.

Die Fortbildung vermittelt biografisches und kulturwissenschaftliches Wissen, einen Einblick in das jeweilige künstlerische Werk und gibt praktische Anregungen, wie man sich beispielhaften Werken inhaltlich und interpretatorisch nähern kann.

Termin: 19.02.2021 | 10-17 Uhr

Dozentin: Heike Ising-Alms

Kursgebühr: 70 Euro

Praktische Seminare

Rebecca Horn: Voller Energie und Leidenschaft

Rebecca Horns bildhauerische Arbeiten lassen durch die Körperlichkeit der Objekte oder auch in ihren Performances durch die Person des Performers selbst eine ganz eigene Bezugsebene zwischen Mensch und Raum entstehen. Räume erfahren eine regelrechte Inszenierung, in der der Betrachter zum Spiegelbild der Realität wird. Das kann durch Arbeiten, die in Material und Form von einer ausgeprägten Leichtigkeit gekennzeichnet sind, geschehen oder auch durch „Verselbständigung“ ursprünglich lebloser Gegenstände des Alltags.

Die Fortbildung beschäftigt sich mit den Möglichkeiten, eigene Gestaltungen von „Prothesen“ bzw. einsetzbaren „Werkzeugen“ zur Raumerfahrung zu entwickeln und praktisch umzusetzen. Rebecca Horns persönlicher Forscherdrang soll hierbei Vorbild sein und inspirieren. Ein weiterer Schwerpunkt kann die Konstruktion kleiner kinetischer Objekte sein. Manuell oder auch wahlweise mit einem kleinen Elektromotor angetrieben, wird hier „Bewegung“ thematisiert und so ein Raum inszeniert.

Termine: 16.02.2021 (Zusatztermin) oder 23.02.2021 (ausgebucht!) oder 03.02.2021 (Zusatztermin)| jeweils von 10-17 Uhr

Dozent: Siegbert Altmiks

Kursgebühr: 70 Euro

Zzgl. Materialkosten: 20 Euro. Materialkosten für Elektronik werden nach Bedarf zuzüglich berechnet. Bitte alte Kleidung oder einen Kittel aus Ihrem persönlichen Fundus mitbringen!

Edvard Munch: Grenzüberschreitungen – Modern, Mutig, Eigensinnig

Die Fortbildung bietet eine praktisch orientierte Annäherung an das malerische und grafische Werk von Edvard Munch. Es werden verschiedene Techniken in Malerei und Grafik vorgestellt und erprobt, die an die künstlerische Arbeitsweise von Munch heranführen. Dazu gehört der bildgestaltende Umgang mit flächigem Farbauftrag, spezielle Linienführung und der Einsatz von Farbe zur Erzeugung von Bildstimmungen. Der Einstieg findet über ein weibliches Modell statt und weiterführend in Arbeiten nach fotografischen Landschaftsvorlagen. Im Umgang mit einfachen Drucktechniken wird die Ausdrucksqualität grafischer Mittel sichtbar.

Termine: 24.02.2021 | 10-17 Uhr

Dozentin: Susanne Müller-Kölmel

Kursgebühr: 75 Euro (inkl. Modellkosten)

Zzgl. Materialkosten: 20 Euro. Bitte alte Kleidung oder einen Kittel aus Ihrem persönlichen Fundus mitbringen!

Thomas Struth: Fotografie als Konstruktion der Wirklichkeit

Ausgangspunkt der Fotoprojekte Thomas Struths ist die Idee. Erst dann folgt die Auswahl des Motivs. Seine Form ist eine dokumentarisch anmutende Serie von Abbildungen einer teilweise inszenierten Wirklichkeit.

Nach einer kurzen Einführung in einige Aspekte der Fotografie, Überlegungen zu Fotoprojekten und zu den Themen von Thomas Struth werden wir an verschiedenen Stationen praktisch arbeiten. Anhand verschiedener Werkgruppen Struths erkunden wir im Studio und im Außenraum, wie wir Wirklichkeit fotografisch abbilden, erfinden, ergänzen oder in das Bild integrieren können. Den Leitfaden bilden dabei Überlegungen, was ein Abbild sein kann und inwiefern wir Realität konstruieren wollen. Die Herangehensweise des Künstlers sowie die Inhalte und Kompositionen seiner Werke können dabei einen Startpunkt für unsere eigenen Arbeiten bilden – sowohl im Sinne der Aneignung als auch der Abweichung vom Vorbild.

Termine: 22.02 oder 04.03..2021 | jeweils von 10-17 Uhr

Dozent: René Sikkes

Kursgebühr: 70 Euro

Zzgl. Materialkosten: 10 Euro, Sicherer Umgang mit der eigenen Kamera ist Vorrausetzung und bitte eine Digitalkamera mitbringen.

Gestaltete Realitäten im malerischen und grafischen Werk – Speziell die grafische Technik „Aquatinta“ in den Radierungen von Francisco de Goya

Auf Grundlage der Betrachtung einiger Bildbeispiele aus dem grafischen Werk Goyas, beispielsweise aus dem zwischen 1793 und 1799 entstandenen gesellschaftskritischem Zyklus „Los Caprichos“ oder aus der Serie „Desastres de la Guerra“ (1810-1814) werden Sie in der Druckwerkstatt die Technik der Aquatinta erlernen oder vertiefen und mit den klassischen Kratz-, und Zeichentechniken des Tiefdrucks kombinieren. Sie werden die nötigen Arbeitsvorgänge, deren Handhabung und deren Sicherheitsvorkehrungen durch gezielte Anweisungen kennen und anwenden lernen. So wird Ihnen beispielsweise der Harz Kolophonium und dessen Aufbringen auf den Druckträger durch den Staubkasten oder das „Beutelkorn“, das „Schmelzen“ des Korns durch den Bunsenbrenner, verschiedene Zeichentechniken (etwa mittels Abdecklack) und schließlich der Ätzvorgang in einer leichten Säure vorgestellt. Ihnen wird zudem gezeigt, wie Sie alternative „Rastermethoden“ erarbeiten und lehren können und mit welchem Papier Sie auf welche Art bessere Ergebnisse erlangen.

Termin: 17.02.2021 | 10-17 Uhr

Dozent: Jan Erik Parlow

Kursgebühr: 70 Euro

Zzgl. Materialkosten: 20 Euro. Bitte alte Kleidung oder einen Kittel aus Ihrem persönlichen Fundus mitbringen!

Collage und Verfremdung – eine Annäherung an die Bildwelten von Max Ernst und Hannah Höch

In der Fortbildung werden aleatorische Verfahren auf der zweidimensionalen Ebene vorgestellt und in eigenen Bildfindungen praktisch erprobt und umgesetzt. Im Atelier nähern wir uns dem malerischen und grafischen Werk von Max Ernst an und vertiefen bekannte und weniger bekannte Techniken. In der weiteren Auseinandersetzung mit Werken von Max Ernst und Hannah Höch steht der kombinatorische Einsatz verschiedener Techniken und Materialien im Fokus. Gerade die Collage bietet, durch das zufällige Zusammentreffen zweier wesensfremder Realitäten, Möglichkeiten aktuellen und kritischen Zeitbezug ganz im Sinne von Max Ernst und Hannah Höch zu thematisieren.

Termine: 26.02.2021 | 10-17 Uhr

Dozentin: Susanne Müller-Kölmel

Kursgebühr: 70 Euro

Zzgl. Materialkosten: 20 Euro. Bitte alte Kleidung oder einen Kittel aus Ihrem persönlichen Fundus mitbringen!

Anmeldung

Kunstwissenschaftliche Vorlesungen:

15.01.2021: Strategien der Bildentstehung in individuellen und gesellschaftlichen Kontexten bei Max Ernst – ABGESAGT

22.01.2021: Die Konstruktion von Wirklichkeit in den Werken von Thomas Struth VERSCHOBEN

05.02.2021: Körper und Raum im grafischen und plastischen Werk von Rebecca Horn VERSCHOBEN

18.02.2021: Die Konstruktion von Wirklichkeit in den Werken von Francisco de Goya ABGESAGT

26.02.2021: Körper und Raum im grafischen und plastischen Werk von Rebecca Horn (Online) AUSGEBUCHT

05.03.2021: Körper und Raum im grafischen und plastischen Werk von Rebecca Horn (Online) AUSGEBUCHT

Praktische Seminare:

12.01.2021: Rebecca Horn: Voller Energie und Leidenschaft – ABGESAGT

02.02.2021: Rebecca Horn: Voller Energie und Leidenschaft ABGESAGT

05.02.2021: Edvard Munch: Grenzüberschreitungen – Modern, mutig, eigensinnig ABGESAGT

08.02.2021: Thomas Struth: Fotografie als Konstruktion der Wirklichkeit ABGESAGT

09.02.2021: Rebecca Horn: Voller Energie und Leidenschaft ABGESAGT

16.02.2021: Rebecca Horn: Voller Energie und Leidenschaft – ABGESAGT

17.02.2021: Gestaltete Realitäten im malerischen und grafischen Werk – Speziell die grafische Technik „Aquatinta“ in den Radierungen von Francisco de Goya ABGESAGT

22.02.2021: Thomas Struth: Fotografie als Konstruktion der Wirklichkeit ABGESAGT

23.02.2021: Rebecca Horn: Voller Energie und Leidenschaft – ABGESAGT

24.02.2021: Edvard Munch: Grenzüberschreitungen – Modern, mutig, eigensinnig ABGESAGT

26.02.2021: Collage und Verfremdung – eine Annäherung an die Bildwelten von Max Ernst und Hannah Höch ABGESAGT

02.03.2021: Rebecca Horn: Voller Energie und Leidenschaft ABGESAGT

04.03.2021: Thomas Struth: Fotografie als Konstruktion der Wirklichkeit ABGESAGT

Rechnungsempfänger

* Pflichtfeld

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessern. Durch Ihren Besuch stimmen Sie dem zu.