Bildhauerei/Plastik – Fortbildung Kunst und Technik

Die Bildhauerei bezeichnet im weitesten Sinn ästhetische Formungen im Raum. In einem erweiterten Verständnis von Bildhauerei zählen das Modellieren und Skulptieren ebenso dazu wie der gestalterische Umgang mit unterschiedlichsten Materialien, Medien und technischen Komponenten.

Grundlagen der Modelliertechnik

Dozent:
Siegbert Altmiks
Kosten:
270,- Euro
Anrechnung SFK:
Teilnahme-/Werkstattschein
Kennnummer:
BFA-BP-LV01
Unterrichtseinheiten:
15
Kosten mit Vertrag:
180,- Euro

Veranstaltungszeiten:
Donnerstag: 17.00-20.00 Uhr (1. Termin: bis 19.15 Uhr)
22.10., 05.11., 19.11., 03.12.2020

Lernziele

Die Teilnehmer

  • erwerben theoretische und anhand eigener Formfindungen praktische Grundkenntnisse in Modelliertechniken;
  • lernen den Umgang mit verschiedenen Materialien kennen;
  • sammeln Erfahrungen mit den Verhältnissen von Volumen – Oberfläche, Körper – Raum, stereometrisch – amorph.

Inhalte

  • Vorstellung verschiedener additiver Techniken (Ton, Gips, Wachs und kunststoffhaltige Modelliermassen).
  • Entwickeln und herstellen eigener Formen/Körper.

Benötigtes Material

Materialien, Werkzeuge und Hilfsmittel stehen für den Zeitraum der Lehrveranstaltung zur freien Verfügung.

Für die benötigten Materialien, wie z. B. Ton, Gips, Wachs, etc., wird eine einmalige Kostenpauschale in Höhe von 20,– Euro p. P. abgerechnet.

Diese Lehrveranstaltung ist nur in Verbindung mit einem SFK-Studium belegbar!

Am Ende entsteht ein Möbelstück

Dozent:
Mohammed Ouammi
Kosten:
540,- Euro
Anrechnung SFK:
Teilnahme-/Werkstattschein
Kennnummer:
BFA-BP-LV03
Unterrichtseinheiten:
30
Kosten mit Vertrag:
360,- Euro

Veranstaltungszeiten:

Mittwoch: 17.00 – 20.45 Uhr
07.10., 21.10., 04.11., 18.11., 02.12., 16.12.2020

Lernziele

Die Teilnehmer

  • erwerben ein Grundwissen im Umgang mit Holz und Holzwerkstoff.
  • erwerben ein Grundwissen über Oberflächenbehandlungen mit verschiedenen Materialien, Hobeln, Schleifen, Streichen, Ölen und Wachsen.
  • lernen Basiskenntnisse zur fortführenden Umsetzung von Holz und Holzwerkstoffen zu Konstruktionen von Bauformen. Hierzu gehören zum Beispiel das Anlegen von Skizzen, Kostenermittlung und Materialbeschaffung.
  • erwerben neben der notwendigen Maschinenpflege auch den sicheren und effektiven Umgang mit verschiedenen Hand- und Elektromaschinen, sowie entsprechende Sicherheitsregeln.

Inhalte

Am Ende dieser Veranstaltung besitzen die Teilnehmer die Kompetenz, selbständig im Sinne ihrer künstlerischen Arbeit ein individuelles Möbelstück zu realisieren.

Benötigtes Material

  • Holz
  • MDF
  • Multiplex
  • Tischlerplatte
  • OSB
  • Holzleim
  • PVC Klebeband

Gestellt werden Werkzeug, Hilfsmittel, Lamellos und Schleifmaterial.

Technisch-handwerkliche Grundlagen

Dozent:
Tobias Timpe
Kosten:
270,- Euro
Anrechnung SFK:
Teilnahme-/Werkstattschein
Kennnummer:
BFA-BP-LV04
Unterrichtseinheiten:
15
Kosten mit Vertrag:
180,- Euro

Veranstaltungszeiten:

Mittwoch: 17.00 – 20.45 Uhr
14.10., 28.10., 11.11.2020

Lernziele

Die Teilnehmer

  • erlernen durch theoretische Anleitung und praktische Übungen die selbstständige und zielgerichtete Handhabung von Werkzeugen zur Metallbearbeitung.

Inhalte

  • Vermittlung des sicheren Umgangs (Unfallverhütung) mit Werkzeugen und Maschinen in der Metallwerkstatt
  • Vermittlung von grundlegenden Kenntnissen und technisch-handwerklichen Möglichkeiten der Metallbearbeitung, Feilen, Sägen, Bohren, Gewindeschneiden, Schweißen, etc.
  • Einführung und Anleitung an Ständerbohrmaschine, Metallbandsäge, div. Handmaschinen, etc.
  • Einführung und Anleitung an Schutzgasschweißgerät, Plasmaschneider.

Benötiges Material

keins

Aktmodellieren

Dozent:
Siegbert Altmiks
Kosten:
600,- Euro
Anrechnung SFK:
Teilnahme-/Werkstattschein
Kennnummer:
BFA-B-LV10
Unterrichtseinheiten:
30
Kosten mit Vertrag:
450,- Euro

Veranstaltungszeiten:
Mittwoch: 10.00 – 13.45 Uhr
14.10., 28.10., 11.11., 25.11., 09.12.2020, 06.01.2021

Lernziele

Die Teilnehmer

  • erwerben Kenntnisse über die arbeitstechnische Herangehensweise zu Vorbereitung von vollplastischen Körpern aus Ton mit Draht-/Eisengerüst.
  • erwerben Kenntnisse der Übertragung von einem Aktmodell auf ein Tonmodell
  • erhalten Einblick in die Arbeits- und Herangehensweisen auf dem Gebiet des Aktmodellierens.
  • werden befähigt, die technischen als auch ästhetischen Möglichkeiten von Maß und Proportion des Körpers in seinem künstlerischen Werk auszuloten und frei auszuschöpfen

Inhalte

  • Neben Techniken zu Erstellung eines vollplastischen Aktes aus Ton werden Maß und Proportionen anhand eines Aktmodells vermittelt.
  • Parallel dazu erstellen die Teilnehmer im Selbststudium ein aus einem Zweitmaterial, wahlweise Gips oder Modellierwachs, eine weitere menschliche Darstellun Des Weiteren bildet einen wesentlichen Schwerpunkt der Komplex „Figur im Raum“. Hier steht im Vordergrund Charakteristika alltäglich auftauchender Körperhaltung in kleineren Tonskizzen experimentell zu erforschen und darzustellen
  • vorgestellt werden Bildhauer der Moderne und aktuelle Künstler, die sich mit dem menschlichen Akt befassen, bzw. befasst haben

Benötigtes Material

  • Skizzenblock
  • Zeichenstift

Materialien, wie Gips, Ton, Wachs, Holz, etc. können in ganzen Gebinden/Einheiten über die Akademie erworben werden (Materialkosten ca. 60,- Euro).

Gestellt werden: Hilfsmittel, Modellierwerkzeuge. Aktmodell*.

* Die Kosten für das Modell sind im Kurspreis enthalten.

Kunst und die ‚Wohllust‘

Dozent:
Siegbert Altmiks
Kosten:
540,- Euro
Anrechnung SFK:
Teilnahme-/Werkstattschein
Kennnummer:
FKT-BP-LV02
Unterrichtseinheiten:
30
Kosten mit Vertrag:
360,- Euro

Veranstaltungszeiten:
Mittwoch: 17.00 – 20.45 Uhr
14.10., 28.10., 11.11., 25.11., 09.12.2020, 06.01.2021

Lernziele

‚Oh wie wohl ist mir am Abend‘ und die abendliche Ruhe kann beginnen.

Doch wie weit ist es mit der ‚abendlichen Ruhe‘ in Wirklichkeit her? Wenn sich die Dunkelheit langsam über das Land legt, fallen alle Verpfl ichtungen des Tages von einem ab. Selbst die Scham lässt ihre Hüllen fallen und die tiefsten menschlichen Fantasien und Bedürfnisse nehmen ihre Aktivität auf. Anarchie steht auf dem Plan. Denn im Dunkeln ist gut munkeln.

Sitte und Moral waren einst die Organe einer sozialen Ordnung. Religion und Staat ihre Handlanger. In der Antike lag die Schirmherrschaft über Begierde, Lust, Vergnügen und Genuss ganz in Frauenhänden. Genauer gesagt der Voluptas oder der Hedone. Im Christen- tum wurden diese menschlichen Eigenschaften unter dem Begriff Luxuria auf Platz 3 des Todsünden-rankings gesetzt und somit wurde auch ihre positiv menschliche Seite verbannt. Damit war es geschehen um die schöne wohltuende Wollust (=Wohllust). Oder doch nicht?

Der Kunst blieb die Wollust immer ein lieb gewordenes Kind. Sein Rufname heute ‚Sex‘. Spiegelte sich sein Auftreten in früheren Zeiten in Vasenbildern und diverser Kleinkunst mit Frau und Mann beim Liebesspiel, so liegt heute seine Kommunikationsbereitschaft eher auf dem Gebiet der Phalli in allen sich vorzustellenden Abmessungen und Materialien.

Ganz gleich ob in der Fotografi e, der Malerei, der Musik, im Theater oder auch in den bildnerischen Künsten. Die seidene Reizwäsche ‚verledert‘ und der Keuschheitsgürtel ’swarovskisiert‘.

Damit wird genau das als gesellschaftstauglich proklamiert, was vor gar nicht allzu langer Zeit als anrüchig ver- pönt war. Kann denn da noch die Liebe Sünde sein?

Stellt sich also auch die Frage, welchen Spielraum geben wir der Maßlosigkeit, der Genusssucht, dem Begehren und der Unkeuschheit heute? Was macht heute noch die ‚Wohllust‘ aus? Hat sie Grenzen oder grenzenlose Frei- heit? Braucht die Gesellschaft eine neue Moralvorstellung für den Umgang mit der Wollust? Wie soll und kann die Kunst mit den Vorstellungen einer maßlosen Begierde umgehen?

Die Lehrveranstaltung erkundet in praktisch-wohllüstiger und theoretischer Arbeit künstlerische Interpretationen rund um die Wollust. Voraussetzung für eine erfolgreiche Teilnahme sind eine regelmäßige Anwesenheit und die Vorlage der Arbeitsergebnisse im Kolloquium.

Benötigtes Material

Materialien sind frei wählbar und selbst zu besorgen

Technische Einführung

Dozent:
Siegbert Altmiks
Kosten:
540,- Euro
Anrechnung SFK:
Teilnahme-/Werkstattschein
Kennnummer:
BFA-BP-LV02
Unterrichtseinheiten:
30
Kosten mit Vertrag:
360,- Euro

Veranstaltungszeiten:
Donnerstag: 17.00 – 20.45 Uhr
15.10., 29.10., 12.11., 26.11., 10.12.2020, 07.01.2021

Lernziele

Die Teilnehmer

  • beherrschen einfache additive Techniken;
  • wissen um die spezifischen Anforderungen beim Formbau für das Gussverfahren;
  • besitzen die Kompetenz, selbständig Formbau und Gussverfahren im Sinne ihrer künstlerischen Arbeit weiterzuentwickeln;
  • sind mit anspruchsvollen Gussverfahren bekanntgemacht worden.

Inhalte

  • Vertiefung additiver Techniken.
  • Herstellung einer Negativform.
  • Kennenlernen einfacher Abgussverfahren.
  • Vorstellung anspruchsvoller Gussverfahren und Formbau, Materialkunde.
  • Herausarbeiten der wechselseitigen Bedingungen zwischen Original – Abgussverfahren – Ergebnis.

Benötigtes Material

Materialien, Werkzeuge und Hilfsmittel stehen für den Zeitraum der Lehrveranstaltung zur freien Verfügung.

Die hierfür benötigten Materialien, wie z. B. Ton, Silikon, Gips, Zement, etc., werden zu Beginn der Veranstaltung in Höhe von 95,– Euro p. P. abgerechnet. Dabei übernimmt die Akademie 50,– Euro p. P., sodass für jeden Teilnehmender eine einmalige Kostenpauschale in Höhe von 45,– Euro offen bleibt.

Vertiefung in die plastischen Techniken

Dozent:
Siegbert Altmiks
Kosten:
540,- Euro
Anrechnung SFK:
Teilnahme-/Werkstattschein
Kennnummer:
BFA-BP-LV14
Unterrichtseinheiten:
30
Kosten mit Vertrag:
360,- Euro

Veranstaltungszeiten:

Donnerstag: 10.00 – 13.45 Uhr
15.10., 29.10., 12.11., 26.11., 10.12.2020, 07.01.2021

Lernziele

Die Teilnehmer

  • erwerben Kenntnisse über den Gebrauch gängiger Gefahrenstoffe in der gestalterischen Arbeit
  • erwerben Kenntnisse in der Handhabung und dem Umgang individuell gewählter Materialien und Stoffe
  • erwerben Kenntnisse zur Planung und Umsetzung eigener Objekte

Inhalte

Die Eigensprache des Materials in der künstlerischen Gestaltung hat seit der Entwicklung industriell erzeugter „Rohmaterialien“ zwecks Weiterverarbeitung in unterschiedlichsten Produktionsbereichen unserer Wirtschaft, in der Kunst an Wichtigkeit nochmals zugenommen. Über die sonst üblich genutzten Werkstoffe in der Plastischen Gestaltung, wie Ton, Gips, Bronze oder Zement, gesellten sich Kunststoffe, Zellulose, Wachse oder auch organische Substanzen, wie Gelatine, Schokolade oder Fette dazu. Die Möglichkeiten des Einsatzes solcher ungewöhnlichen Rohmaterialien hat damit sprunghaft zugenommen, ebenso aber auch die Herausforderung zur Auseinandersetzung mit ihnen.

Ist das Interesse an einem Werkstoff geweckt, beginnt die Auseinander- und Umsetzung. Sowohl Arbeitsschritte als auch Arbeitsergebnisse werden reflektiert und korrigiert. Das Forschen und Experimentieren stehen auf dem Plan. Die Herausforderung liegt im Erkennen. Denn … what comes in also comes out.

Benötigtes Material

Rohmaterialien können über die Akademie in Absprache bezogen (Kostenabrechnung im Seminar) oder selbst mitgebracht werden. Gestellt werden: Hilfsmittel/Werkzeuge soweit vorhanden

Das komplette Vorlesungsverzeichnis der fadbk für das Wintersemester 2020/21 steht hier zum Download bereit (PDF, 4 MB). Das Vorlesungsverzeichnis für das laufende Sommersemester 2020 finden Sie hier (PDF, 3 MB).

Interesse geweckt?

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